Mir geht es manchmal ein wenig wie dem französischen Schriftsteller Michel Houellebecq. Der sagte vor kurzem bei seinem Auftritt auf dem Monte Verità, er habe sich immer gewünscht, einen Roman mit Happy End zu schreiben, nur sei ihm das leider bislang nicht gelungen. Ich selbst würde es so sagen: Weil mir das Happy End nicht gegeben ist und weil kein Mensch und keine Menschheit dieses Happy End zu bewerkstelligen vermag, überlasse ich das Happy End lieber Gott. Die Steine auf den Gräbern der Welt sind schlicht zu schwer für den Homo sapiens. Also zurück zur Depression. Sie beschleicht mich derzeit nicht nur angesichts der Weltlage, sondern auch beim Korrigieren mancher schriftlicher Studienarbeiten. Bereits nach der Lektüre weniger Sätze weiß ich, wes Geistes Kinder diese Hausarbeiten sind – und zwar Kinder der KI … Lesen Sie hier meine neue Sonntagsblattkolumne!
