Veröffentlichungen

„Gott“ – Vierte Auflage!

An der Positionierung zur Gottesfrage entscheidet sich nicht etwa, ob jemand ewiggestrig oder weltoffen ist. Die Gottesfrage ist die eigentliche Frage unserer Zeit. – Eine fesselnde und mitunter tollkühne Auseinandersetzung mit den Grenzfragen des Menschseins. Ein verwegenes Plädoyer für die ungeheuerliche Hoffnung, es könnte vielleicht doch wahr sein, dass es Gott gibt. Eine große, literarisch faszinierende Gegenerzählung zu den metaphysisch hoffnungslosen …

Mein Essay für DIE WELT am Heiligen Abend: Weihnachten, das antisäkulare Fest

Alle Jahre wieder will es mir scheinen, als bemächtige sich eine Art Weihnachtsdämon der theologischen Zunft, die in der Zeit vor dem Heiligen Abend über ihren Predigten sitzt. Dieser Weihnachtsdämon hat einen Namen. Er heißt Selbstsäkularisierung und verspricht Aufmerksamkeit durch Anschluss an den entchristlichten Zeitgeist. Und weil das verführerisch ist, suchen viele Predigtschreiberinnen und Predigtschreiber ihr Heiligabendheil in der Flucht …

„Ich steh an deiner Krippen hier“

Es begab sich aber zu der Zeit, dass die neunjährige Anna ausersehen wurde, im Weihnachtskrippenspiel ihres Dorfes eine Rolle zu spielen, um die sie alle beneideten. Sie, nicht etwa ihre seltsame Nachbarin und Nichtfreundin Heidi, durfte das Hirtenmädchen sein und in der Heiligen Nacht an der Krippe des Jesuskindes Flöte spielen. Und zwar ihr Lieblingslied, das ja vielleicht auch das …

Zum 60. Todestag und zum 125. Geburtstag von Alberto Giacometti (1901-1966)!

„Vielleicht werde ich morgen endlich einen Kopf so machen können, wie ich ihn sehe!“ Diese Hoffnung war Alberto Giacomettis Lebenselixier. Tagtäglich kämpfte er in seinem Atelier mit dem Engel der Wirklichkeit und erschuf Skulpturen und Porträts von atemberaubender Präsenz. Giacomettis Geschöpfe wirken wie Wesen aus einer anderen Welt. Niemand, der diese Gestalten sieht, kann sich ihrer Faszination entziehen. Denn in …

Adventsdämmerung

Friedhöfe sind ideale Szenerien für Geisterstunden. Auch ich habe diese Erfahrung gemacht. Ausgerechnet am Abend des ersten Advents ging für mich wieder einmal die Welt und die Kirche unter. Gottseidank nicht ganz. Meine Sonntagsblattkolumne zum Advent können Sie hier lesen.

„Alles gut“ – Sechste Auflage!

Ich lese in diesem Buch Karl Barths „Kirchliche Dogmatik“ als theologische Science Fiction – und ich beginne damit, indem ich mich in einem Biergarten sitzend frage, welche Theologie den Nerv unserer Zeit trifft. Zweifellos ist es diejenige Theologie, die derzeit „mega-out“ scheint: die Theologie Karl Barths. Hier geht es zur Website des Theologischen Verlags Zürich.

„Widerstand und Versuchung“ – Zweite Auflage!

Religionsloses Christentum, Kirche für andere, Leben ohne Gott – reagiert Bonhoeffer mit diesen Ideen visionär und zukunftseröffnend auf die kirchlichen und theologischen Herausforderungen seiner Zeit oder legt er damit Hand an die Substanz des christlichen Glaubens? Ich fürchte, Letzteres – und weil ich das fürchte, verwickle ich den atheistischen Bonhoeffer in einen Diskurs mit dem frommen Bonhoeffer. Welcher unheimliche Dritte …

„Gott“ – Dritte Auflage!

An der Positionierung zur Gottesfrage entscheidet sich nicht etwa, ob jemand ewiggestrig ist. Die Gottesfrage ist die eigentliche Frage unserer Zeit. Wenn Kirche und Theologie sich als Probe aufs Exempel verstehen, ob es auch ohne Gott und ob es ohne Gott nicht vielleicht sogar besser geht, werden sie keine Zukunft haben. Hier geht es zur Website des Theologischen Verlags Zürich.

„Er“ – Dritte Auflage!

Was wäre, wenn wir den Verfasser des Markusevangeliums fragen könnten, warum er schrieb, was er schrieb? Ob er das, was er über Jesus erzählte, wirklich für die Wahrheit hielt? Ich wage genau das: Ich verwickle den unbekannten Evangelisten Markus in ein imaginäres Zwiegespräch über Helden und Dämonen, über Weltfremdheit und Einsamkeit, über Schönheit und Zorn, über Intensität und Wahrheit. Bei …

Erlösende Schönheit

„Äs­the­­tische Erfahrungen können Men­schen der Ahnung näherbringen, dass um sie ein Geheimnis ist und dass das, was ist und was aus der Sicht des vermeintlich gesunden Menschenverstandes und seiner anthropologischen Nichtsalseritis, aus der Sicht der exakten Naturwissen­schaften und aus der Sicht der politmoralischen Welt­sanierungsprogramme werden kann, nicht alles ist …“ – Was ästhetische Alltagsunterbrechnungs- und Weltfremdwerdungswiderfahrnisse mit dem Advent zu …